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Wir haben ihn ins Leben gerufen: den internationalen Tag des Edelweiss. Denn diese für so wichtige vom Aussterben bedrohte Pflanze braucht Aufmerksamkeit!
Edelweiss
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Tierversuche? Nein, danke!

Hase_shutterstock_624443897

Tierversuche? Nein, danke!

Man würde glauben, dass in der heutigen Zeit kaum mehr Tierversuche notwendig sind, um die Verträglichkeit von Kosmetika, Medizinprodukten und Co. zu testen. Stimmt auch – das hindert große Konzerne wie kleinere Unternehmen jedoch nicht daran, Tiere für diese Zwecke heranzuziehen und ihnen größeres oder kleineres Leid zuzufügen.

 

„Versuchskaninchen“

750.000 Hunde und 1,6 Mio. Katzen leben in Österreichs Haushalten. Bei einer Bevölkerungszahl von 8 Mio. eine stolze Anzahl – und das sind nur die zwei beliebtesten Tiere. Nager, andere Säugetiere, Reptilien, Vögel und Fische ergänzen diese ohnehin schon große Zahl. Wir Österreicher lieben unsere Haustiere. Der Gedanke daran, dass ihnen jemand Leid zufügt, lässt uns erschaudern – und doch werden täglich Tiere für Versuche herangezogen. Am 24. April findet weltweit der „Weltversuchstiertag“ statt, an dem an Versuchstiere und die fragwürdige rechtliche Situation erinnert wird.

Martin Balluch, Obmann des VGT, beschreibt, dass oft davon ausgegangen wird, Tierversuche seien nur zur Heilung von menschlichen Krankheiten noch Usus: „Doch bei den allermeisten Tierversuchen ist das nicht der Fall, z.B. in der Veterinärmedizin, in der Verhaltensforschung, bei Tierversuchen in der Nutztierindustrie oder für die Herstellung von Haushaltsprodukten, oder im weiten Feld der Grundlagenforschung aus reiner Neugier.“ Dabei sind laut Balluch mehr als zwei Drittel der Menschen in Österreich gegen solche Tierversuche: „Wir wissen aus Umfragen, dass die große Mehrheit der Menschen keine Tierversuche will, die nicht zur Heilung menschlicher Krankheiten dienen, dass grundsätzlich keine Tierversuche an Primaten, Hunden oder Katzen stattfinden sollen und dass in Alternativen investiert werden muss.“

 

Fehlende Kontrolle

Man könnte meinen, dass die Sinnhaftigkeit eines Tierversuchs kontrolliert werden müsste – und das sehen auch zahlreiche Tierschützer und Tierschützerinnen so. Als eines der letzten Länder Europas gibt es in Österreich jedoch keine ausreichende Kontrolle von Tierversuchen durch Expertenkommissionen. Das Wissenschaftsministerium hat die Idee eines Kriterienkatalogs für Tierversuche abgelehnt.

Die EU hat bisher noch zu keinem einzigen der 65 Anträgen einen Gesetzesakt vorgelegt, deshalb entscheiden die Mitgliedsstaaten derzeit im Alleingang und national, wie in puncto Tierversuche vorgegangen wird. In den Niederlanden wurden nun Strategien vorgelegt, wie man bis 2025 eine sehr weitreichende Reduzierung von Tierversuchen realisieren kann: Sie legen fest, in welchen Bereichen mit welchen konkreten Maßnahmen diese Reduzierung erzielt werden kann.
Für Österreich gibt es einen solchen Plan bisher nicht. Ein verbindliches Strategiepapier für den etappenweisen Umstieg auf tierversuchsfreie Forschung, Testung und Ausbildung wäre also dringend notwendig.

 

Sisi and Joe und Tierversuche

„Die Kultur einer Zivilisation erkennt man an ihrem Umgang mit den Tieren. Wir von pure green leisten unseren Beitrag, indem wir mit unseren veganen Rezepturen Wege aufzeigen, wie täglich benötigte Pflegeprodukte ohne Tierleid möglich sind.“ (Werner Murr, CEO pure green)

In der Medizin sind nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand traurigerweise immer noch Tierversuche notwendig, wenn es um die Heilung von menschlichen Krankheiten. In der Kosmetikindustrie gibt es jedoch keinen Grund, wieso Kaninchen Shampoo in die Augen getropft oder toxische Substanzen auf die aufgeritzte Haut gerieben werden sollten.

Wir von Sisi and Joe haben uns daher selbstverständlich von Anfang an gegen Tierversuche entschieden und sind der beste Beweis dafür, dass eine verträgliche und wirksame Hautpflege auch ohne Tierleid möglich ist.

„Füge niemanden, also auch keinen Tieren Schaden zu!“ ist so, auch für unseren Produktionspartner pure green in Tirol ein absolutes Bekenntnis.

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