So funktioniert unser Körper bei Tag und Nacht - siin company
Ob Eulen oder Lerchen – unser Körper hat eine innere Uhr. Doch wie können wir das in der Hautpflege ideal nutzen? Lassen Sie sich informieren!
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So funktioniert unser Körper bei Tag und Nacht

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So funktioniert unser Körper bei Tag und Nacht

Wer schon einmal eine Fernreise gemacht hat, weiß, dass in unserem Körper eine kleine Uhr steckt – und die ist bei einem Jetlag gehörig verwirrt! Doch wieso richtet sich unser Körper überhaupt nach Tag und Nacht und welchen Unterschied macht das für die Hautpflege?

Dass wir Menschen uns in „Eulen“ und „Lerchen“ einteilen lassen, ist bekannt: Manche tun sich morgens schwer mit dem Aufstehen und sind täglich bis lange nach Mitternacht aktiv, während andere gerne früh aufstehen und abends umso früher ins Bett fallen. Eines ist uns jedoch allen gemein: Unser Körper weiß, wann für uns eigentlich Schlafenszeit wäre – ob das nun bei einigen früher oder später ist.

Wieso kennt unser Körper überhaupt Tag und Nacht?

Neigt sich unser Tag dem Ende zu, dann wird Melatonin ausgeschüttet – das Schlafhormon. Es ist vor allem abhängig von Licht, was in zeiten ohne elektrischem Licht noch sehr wirksam war. Heute ist das anders: Wir verbringen einerseits den Großteil des Tages in Innenräumen (was den Melatoninspiegel auch tagsüber leicht erhöht) und sitzen abends in hell erleuchteten Räumen oder halten uns noch vor dem Schlafengehen ein hell erleuchtetes Tablet ins Gesicht.

Trotzdem werden wir meist um die selbe Zeit müde und diese innere Uhr des Körpers scheint nicht so stark vom Licht abhängig wie bisher vermutet. Denn neben diesen Reizen können auch Reize wie die Umgebungstemperatur oder soziale Reize (zum Beispiel das Weckerklingeln oder ein Abendritual) dafür sorgen, dass sich unser Körper auf Tag oder Nacht einstellt.

Gute Nacht und guten Morgen!

Egal, ob Eule oder Lerche – die Nacht ist meistens untrennbar mit dem verbunden, was wir den größten Teil davon so machen: schlafen. Der Körper setzt sich zur Ruhe und regeneriert sich in mehreren Zyklen aus verschiedenen Schlafphasen. Der Schlaf ist jedoch nicht so „tatenlos“, wie es scheint. Gelerntes kann sich im Schlaf verfestigen, Antikörper gegen Bakterien und Viren werden generiert (weshalb wir auch mehr schlafen, wenn wir krank sind) und das Gehirn löscht unnötige Informationen oder verschiebt sie vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis. Unser Körpertemperatur sinkt, das Gehirn verbraucht Sauerstoff und Zucker und bei Kindern werden Wachstumshormone ausgeschüttet. Sogar einige Organe legen sich schlafen: Unsere Nieren beispielsweise gehen in einen Ruhezustand über – und das ist auch gut so, denn sonst müssten wir mehrmals pro Nacht zur Blasenentleerung aufstehen oder würden gar in nassen Betten aufwachen. Besonders die Regenerierung der Zellen passiert nachts: Wunden heilen vor allem nachts und Organe und Gewebe erholen sich von den Strapazen des Tages.

Klingelt unser Wecker und kitzeln uns die ersten Sonnenstrahlen, so kommt der Körper wieder auf Touren. Er fährt hoch wie ein Computer: Der Blutdruck und die Körpertemperatur steigen, die Organe arbeiten wieder im normalen Takt. Die Verdauung und die Harnproduktion läuft wieder, das Gehirn ist wieder bereit für die Aufnahme sämtlicher Eindrücke.

Die Haut

Soweit sind die Erkenntnisse der Medizin für die allgemeinen Vorgänge im Körper klar. Erst in den letzten Jahren beschäftigten sich jedoch Studien mit den Tag-Nacht-Rhythmen der Haut. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Haut nachts mehr Wasser verliert, der Aminosäuregehalt, die Keratinozytenproliferation, die Hauttemperatur und die kutane Mikrozirkulation nachts steigen.

Tagsüber zeigen sich vor allem eine höhere Sebumproduktion und ein höherer pH-Wert der Haut. Die Hautbarrierefunktion steigt tagsüber und sinkt nachts, die Regeneration jedoch steigt nachts und sinkt morgens.

Pflege bei Tag und bei Nacht

Was schließen wir daraus? Eine höhere Hautbarrierefunktion, eine höhere Sebumproduktion und der höhere pH-Wert der Haut verlangen nach einer speziellen Tagespflege, die auf diese Elemente abgestimmt ist. Zudem kommen noch externe Einflüsse: Tagsüber sind wir mehr schädlichen UV-Strahlen, Staub und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt – davor müssen wir uns schützen.

Nachts sinkt die Barrierefunktion, was nicht nur sinnvoll ist, sondern auch in der Pflege perfekt genutzt werden kann: Die geringere Sebumproduktion erlaubt eine reichhaltigere Pflege, die wir wegen des nächtlichen geringen Wassergehalts auch dringend benötigen. Die Haut regeneriert sich – und nutzt dazu das, was sie bekommt. Erhält sie also vor allem nachts reichhaltige Pflege, ist diese besonders wirksam.

Deshalb ist eines klar: Wer seiner Haut die Pflege gönnen möchte, die sie verdient, sollte sie auch richtig einsetzen und hochwertige Tages- und Nachtcremes verwenden. In der Edition Edelweiss nutzen wir die Tag-Nacht-Rhythmen der Haut optimal aus: Idealer Schutz tagsüber mit der Day Cream und perfekte Revitalisierung mit der Night Cream. So liefern Sie Ihrer Haut die optimalen Wirkstoffe für eine gesunde und jugendliche Ausstrahlung.

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