Biologischer Anbau - siin company
15478
page,page-id-15478,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-10.0,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12.1,vc_responsive
 

Biologischer Anbau

Biologischer Anbau

 

Das Edelweiss bevorzugt karge, kieselsäurehaltige, felsige Kalksteinumgebung in Höhenlagen zwischen 1.500 und 3.500 Metern. Die nährstoffarmen Böden und die extreme UV-Belastung durch Sonnenstrahlen provozieren im Edelweiss einen sogenannten „Umweltstress“. Durch diesen entwickelt das Edelweiss seine zahlreichen, positiv auf den Menschen wirkenden, Stoffe. Das Edelweiss gedeiht zwar auch in Niederungen, entwickelt dort aber nicht diese wertvollen Inhaltsstoffe.

 

Bereits in den 90er Jahren bemühte sich eine Gruppe von Forschern rund um Sabine und Charly Rey um den Anbau von Edelweiss in den Alpen. In mehreren Selektionsprogrammen wurde ein Genotypus ermittelt, der gute Anbaueigenschaften bei gleichzeitig optimalen Pflanzenwuchs und guter Wirkstoffintensität vorweisen konnte. Heute wird die Sorte Leontopodium Alpinum Helvetia für den biologischen Anbau verwendet. Diese Pflanze zeichnet sich durch eine gute Keimfähigkeit, ein regelmäßiges Wachstum und zahlreiche Blütenstände aus. Der Wirkstoffgehalt ist bei diesem Typus gleichbleibend konstant. Der Anbau verläuft anfangs recht einfach, benötigt aber im Laufe der Entwicklung der Pflanzen immer mehr Zeit. Die Felder müssen laufend bearbeitet und von Unkräutern befreit werden, da das Edelweiss sonst sein Wachstum einschränkt und abstirbt.

edelweiss_siin-33-von-74_1100x733
edelweiss_siin-29-von-74_1100x733
edelweiss_siin-27-von-74_1100x733
edelweiss_siin-24-von-74_1100x733
edelweiss_siin-22-von-74_1100x733
edelweiss_siin-18-von-74_1100x733